
Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, gehören zu den Festgenommenen Touristenführer, zwei Beschäftigte des Louvre sowie eine Person, die verdächtigt wird, das Netzwerk organisiert zu haben. Der Betrug soll mehr als zehn Jahre angedauert haben. Der Louvre beziffere den entstandenen Schaden auf über zehn Millionen Euro. Die Betrüger sollen Gruppenführungen organisiert haben, die die zulässige Höchstzahl von Personen überschritten. Für die zusätzlichen Teilnehmer berechneten sie den Ermittlern zufolge überhöhte Preise – außerhalb des offiziellen Ticketverkaufs und zum eigenen Profit. Auch sollen sie Eintrittskarten mehrfach verwendet und falsche Tickets verkauft haben. Museumsmitarbeiter sollen Geld dafür erhalten haben, die Gruppen nicht zu kontrollieren.
Diese Nachricht wurde am 12.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
