Belgien
Feuer im Hohen Venn auf rund 3.000 Hektar ausgebreitet - Feuerwehr: Derzeit keine Gefahr für die Bevölkerung in Monschau

Im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn brennt es inzwischen auf einer Fläche von rund 3.000 Hektar.

    Blick aus der Höhe auf ein komplett verbranntes Feld, aus dem Rauch aufsteigt. Ein Weg trennt das verbrannte Gebiet von einem noch grünen Wald. Auf dem Weg steht ein Fahrzeug, das Wasser verspritzt.
    15.8.2026: Ein großer Waldbrand im Hohen Venn in Belgien breitet sich weiter aus. (AFP / DIMITRI KORCZAK)
    Wie der flämische Sender VRT News berichtet, sind seit dem Morgen belgische und niederländische Löschhubschrauber im Einsatz. Das Hohe Venn besteht größtenteils aus Moor- und Heidelandschaft. Durch das zerklüftete Gelände können die Einsatzkräfte das Feuer nicht aus nächster Nähe bekämpfen. Rund 600 Einwohner aus zwei belgischen Gemeinden wurden evakuiert.
    In Monschau an der deutsch-belgischen Grenze geht die Feuerwehr nicht mehr von einer Gefahr für die Bevölkerung aus. Dort, in Teilen Nordrhein-Westfalens sowie in Rheinland-Pfalz besteht jedoch eine Warnung vor Rauch und Brandgeruch. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät, Türen und Fenster geschlossen zu halten.
    Das Feuer im nordrhein-westfälischen Hürtgenwald ist inzwischen eingedämmt. Die Lage habe sich entspannt, teilte der Kreis Düren mit. Die Einwohner des zeitweise evakuierten Ortes Gey konnten zurückkehren.
    Diese Nachricht wurde am 16.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.