Eckpunkte
Finanzministerium plant umfangreichere Zuckersteuer als bekannt

Die von der Regierung geplante Zuckersteuer könnte nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios umfangreicher ausfallen als bisher bekannt.

    Softdrinks in Flaschen, Dosen und Tetra-Paks
    Die Zuckersteuer könnte auf mehr Produkte erhoben werden als bisher vorgesehen. (imago / Bildgehege)
    Laut einem Eckpunktepapier soll die Steuer nicht nur für zuckerhaltige Getränke wie Limonade erhoben werden, sondern auch für Nektar, Smoothies und getreidebasierte Getränke wie Hafermilch. Auch mit Süßstoff gesüßte Getränke seien betroffen.
    Das Bundesfinanzministerium schlägt laut dem Bericht vor, dass die Höhe der Steuer sich nach dem Zuckergehalt richten und zwischen 26 und 38 Cent liegen soll.
    Die Verbraucherorganisation Foodwatch begrüßte den Plan als großen Wurf für die Gesundheit von Kindern. Aus der Union kam Kritik. Die Pläne von Finanzminister Klingbeil schössen über das Ziel hinaus, sagte CDU-Fraktionsvize Stegemann dem Nachrichtenportal Politico. Die Ausweitung auf möglichst viele Getränke diene erkennbar in erster Linie der Haushaltskonsolidierung.
    Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.