
Energieminister Schmyhal teilte mit, die Störung sei an den Hauptstromleitungen zwischen Rumänien, Moldau und der Ukraine aufgetreten. Betroffen von Stromausfällen seien Regionen im Zentrum sowie im Nordosten des Landes. In der Hauptstadt Kiew war die Wasserversorgung zeitweise unterbrochen. Der U-Bahn-Verkehr wurde kurzfristig eingestellt. Inzwischen ist die Stromversorgung in Kiew zum Teil wieder gewährleistet. Auch in Teilen des Nachbarlandes Moldau war der Strom ausgefallen. Die Hauptstadt Chisinau ist den Behörden zufolge mittlerweise wieder zum größten Teil mit Energie versorgt.
Der ukrainische Präsident Selenskyj sprach in seiner abendlichen Videobotschaft von einem "Notfall", der technisch bedingt gewesen sei. Hinweise auf externe Ursachen oder Cyberangriffe gebe es nicht.
Diese Nachricht wurde am 01.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
