Südostasien
Flugverkehr in Indonesien wegen Vulkanausbruchs weiter gestört - Mehrere Airports geschlossen

In Indonesien ist der Flugverkehr nach dem Ausbruch des Vulkans Anak Krakatau weiterhin teilweise lahmgelegt.

    Blick auf den Anak Krakatau vom Meer aus. Im Vordergrund weht eine indonesische Flagge.
    Der Vulkan Anak Krakatau in Indonesien (Archivbild) (dpa / EPA / MAST IRHAM |)
    Sieben Flughäfen verlängerten ihre Schließung bis zum Abend unter Verweis auf die "zunehmenden Eruptionsaktivität" des Vulkans. Betroffen ist unter anderem der größte Airport des südostasiatischen Inselstaats, der internationale Flughafen Soekarno-Hatta nahe der Hauptstadt Jakarta. Ursprünglich war an acht Flughäfen der Betrieb eingestellt worden. Hunderte Flüge mussten gestrichen werden, und 170.000 Passagiere saßen an den Airports fest.
    Der Anak Krakatau war Samstag ausgebrochen. Die indonesische Geologiebehörde erklärte, die Gefahr durch den Vulkan sei weiterhin groß. Sie warnrte vor dem Ausstoß glühender Gesteinsbrocken, starkem Ascheregen und erheblichen Lavaströmen.
    Diese Nachricht wurde am 07.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.