
Auch bei der Besetzung des UNHCR sei man leer ausgegangen. Deshalb müsse es jetzt bei der WHO klappen. Bundesaußenminister Wadephul hatte bereits im Januar betont, dass Deutschland gerne mehr Chefposten von UNO-Organisationen besetzen würde. Die personelle Vertretung werde dem finanziellen und politischen Engagement Deutschlands nicht gerecht. Das habe er auch bei einem Treffen mit UNO-Generalsekretär Guterres thematisiert.
In den kommenden Monaten beginnt die Nominierungsphase für den Posten des WHO-Generaldirektors. Amtsinhaber Tedros kann nicht noch einmal antreten, sein Mandat läuft 2027 aus.
Diese Nachricht wurde am 11.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
