Wissenschaft
Forschungsministerin Bär ruft Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen aus

Langzeitfolgen von Infektionen wie Covid sollen besser und umfassender erforscht werden.

    Bundespressekonferenz: Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen
    Bundesforschungsminister Bär stellt die Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen vor. (picture alliance / dts-Agentur / -)
    Dazu hat Bundesforschungsministerin Bär gemeinsam mit Experten eine sogenannte Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen ausgerufen. Gefördert werden sollen klinische Studien zur Überprüfung von Medikamenten, biomedizinische Forschung und eine Verbesserung der Datengrundlage. Die Krankheiten zerstörten Lebenspläne, seien seit Jahrzehnten bekannt, aber bisher nicht gut behandelbar, sagte Bär in Berlin. Laut der CSU-Politikerin stehen Mittel in Höhe von 500 Millionen Euro zur Verfügung.
    Zu den postinfektiösen Erkrankungen zählt unter anderem das Post-Covid-Syndrom. Aber auch nach einer Grippe kann es zu langwierigen Problemen kommen. Im Fokus steht eine schwere Krankheit mit dauerhaften Erschöpfungszuständen und vielen weiteren Symptomen, kurz ME/CFS.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

    500 Millionen Euro im Etat - Bundesforschungsministerin Bär (CSU) will Forschung zu Post-Covid-Syndrom stärken
    Diese Nachricht wurde am 30.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.