Paris
Französische Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen wegen verunreinigter Babymilch ein

Die französische Staatsanwaltschaft hat im Fall von verunreinigter Babymilch mit möglichen Todesfällen Ermittlungsverfahren eingeleitet.

    Man sieht einen blauen Dosierlöffel mit Babymilchpulver neben einer Babyflasche und einem Sauger. Das weiße Milchpulver liegt auch auf der Tischoberfläche.
    Ermittlungen wegen verunreinigter Babymilch in Frankreich (Symbolbild). (AFP / FRED TANNEAU)
    Wie die Behörde in Paris mitteilte, geht es um mutmaßlich verunreinigte Produkte der Hersteller Nestlé, Lactalis, Danone, Babybio und La Marque en moins. Anfang Januar hatte der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé in etwa 60 Ländern dutzende Babymilchchargen wegen einer möglichen Verunreinigung mit dem Giftstoff Cereulid zurückgerufen. Später taten dies auch die anderen Hersteller.
    Der Skandal beschäftigt Frankreich schon seit Wochen. Im Januar waren drei Säuglinge gestorben, die die von den Rückrufaktionen betroffene Flaschenmilch getrunken hatten. 15 weitere Säuglinge waren im Krankenhaus behandelt worden. Ob ein Zusammenhang mit der Babynahrung besteht, ist Gegenstand der Ermittlungen.
    Diese Nachricht wurde am 14.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.