Migration
Frontex unterstützt Frankreich bei Einsätzen im Ärmelkanal

Die europäische Grenzschutzagentur Frontex unterstützt künftig die Seenotrettung von Migranten im Ärmelkanal und in der ‌Nordsee.

    Die Überreste eines aufblasbaren Kleinboots liegen an einem Strand.
    Die Überreste eines Schlauchboots am Strand von Hardelot in Frankreich (Gareth Fuller / PA Wire / dpa / Gareth Fuller)
    Dazu würden von Spanien und Litauen ausgeliehene Schiffe eingesetzt, hieß es in einer Mitteilung. Demnach erfolgte die Entscheidung nach einem Treffen von Frankreichs Präsident Macron mit dem britischen Premierminister Burnham, bei dem auch über Migrationsfragen beraten worden sei. Frontex wolle mit dem Einsatz ⁠die ⁠französischen Kapazitäten bei Such- und ⁠Rettungseinsätzen ergänzen. London und Paris hatten zuletzt ein Grenzsicherungs-Abkommen geschlossen, mit dem unter anderem illegale Überfahrten verhindert werden sollen. ‌
    Außerdem nimmt Frankreich bis auf Weiteres Migranten ohne Papiere zurück. Im ‌Gegenzug nimmt Großbritannien ⁠die gleiche Anzahl von Asylsuchenden mit familiären ‌Bindungen auf.
    Diese Nachricht wurde am 04.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.