Weltverband
Frühere Fußballstars fordern Änderungen an FIFA-Spitze

Mehrere ehemalige Fußballprofis haben Änderungen an der Spitze der FIFA gefordert. Ein Wandel sei notwendig, heißt es in einem Schreiben, das unter anderem der frühere französische Weltmeister Emmanuel Petit und Mikael Silvestre, Mitglied eines FIFA-Gremiums gegen Rassismus, bei Instagram teilten.

    Das FIFA-Logo an der Fassade des Hauptsitzes des Weltfußballverbands nach der Auslosungszeremonie für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026
    Die FIFA steht wegen Präsident Infantino in der Kritik. (picture alliance / dpa / Christian Charisius)
    FIFA-Präsident Infantino wird in dem Schreiben nicht explizit erwähnt, die derzeitige Führung aber scharf kritisiert. Die Macht habe ihre Fähigkeit getrübt, zwischen ihren eigenen Interessen und dem, was für den Fußball am besten sei, zu unterscheiden, heißt es. Man teile dieselben Bedenken wie "Millionen von Fans auf der ganzen Welt": Der Fußball habe sich unter der derzeitigen FIFA-Führung von seinen Grundwerten entfernt.
    Die Wahl zum FIFA-Präsidenten findet im März 2027 in Rabat statt, entschieden wird sie durch eine Mehrheit der 211 Mitglieder. Derzeit ist Infantino der einzige Kandidat. UEFA-Chef Čeferin hatte am Montag eine eigene Kandidatur zwar ausgeschlossen, will aber weiterhin einen Neuanfang ohne Infantino.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

    Fußball – Wie glaubwürdig ist der FIFA-Boykott der UEFA?
    Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.