
Der Generalbundesanwalt teilte mit, die Beschuldigten seien dringend verdächtig, als Mitglieder einer kriminellen Vereinigung gewerbs- und bandenmäßig gegen das Außenwirtschaftsgesetz verstoßen zu haben. Sie sollen über eine Firma in Lübeck Güter für die russische Industrie beschafft und exportiert haben. Auch Rüstungsunternehmen gehörten zu den Abnehmern. Es soll um 16.000 Lieferungen im Gesamtwert von 30 Millionen Euro gehen.
Die Festnahmen erfolgten in Lübeck und dem Kreis Herzogtum Lauenburg. Dabei handelt es sich der Bundesanwaltschaft zufolge um fünf Männer mit deutscher Staatsangehörigkeit, von denen zwei auch einen russischen und einer einen ukrainischen Pass besitzen. In mehreren Bundesländern gab es Durchsuchungen gegen weitere Beschuldigte.
Wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine hat die EU die Ausfuhr von Gütern nach Russland weitgehend verboten.
Diese Nachricht wurde am 02.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
