Kadernominierung
Fußball-Bundestrainer Klopp: "Nationalstolz nicht den falschen Leuten überlassen"

Bundestrainer Jürgen Klopp hat bei seiner ersten Kader-Nominierung für einen "positiven Patriotismus" geworben. Er sei "kein Fachmann" für Politik, aber er wolle "Nationalstolz nicht den falschen Leuten überlassen", sagte Klopp.

    Ein Mann mit Kappe betritt eine Bühne zur Pressekonferenz.
    Fußball-Bundestrainer Klopp hat sich bei seiner ersten Kadernominierung auch politisch geäußert. (AFP / HANNES P. ALBERT)
    Dabei verwies er auf die jüngste Wahl in Sachsen-Anhalt mit dem hohen Zuspruch für die AfD. Manche Leute würden die Wahl wahrscheinlich okay finden, viele andere hätten gedacht: "Du lieber Himmel, was passiert denn da?"
    Weiter sagte Klopp, er würde sich oder dem Land gerne die Fahne zurückholen.
    "Ich möchte, dass wir sie immer so schwingen, dass niemand denkt, was mit dir nicht in Ordnung ist. Sondern dass man einfach nur das Gefühl hat, du bist happy und verstehst, dass du Glück hattest, dass du in diesem wundervollen Land geboren, aufgewachsen oder zugezogen bist."
    Wie er es als Bundestrainer tue, könne es auch allgemein helfen, "ab und zu mal drauf zu gucken, was wir eigentlich Gutes haben". Klopp weiter: "Ich kann stolz darauf sein, deutsch zu sein und trotzdem offen und vielfältig und nett, freundlich."
    Diese Nachricht wurde am 17.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.