
Das bestehende System müsse an die Bedürfnisse künftiger Generationen und die Herausforderungen der Gegenwart angepasst werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Traditionelle Entwicklungsstrategien hätten zwar zu wichtigen Ergebnissen geführt, aber die Abhängigkeit von ausländischer Hilfe nur in begrenztem Ausmaß verringert. Zudem erhöhten große wirtschaftliche Ungleichgewichte, Krisen und Konflikte sowie hohe Schulden den Finanzbedarf. Dieser könne nicht mit öffentlichen Mitteln gedeckt werden. Nötig seien auch privates Kapital, Mischfinanzierungen sowie faire und transparente Darlehen. Wörtlich heißt es in der Erklärung: "Wir müssen strukturierte Reformen vorantreiben, um die Entwicklungsarchitektur zu straffen und sicherzustellen, dass sie wirksam und leistungsfähig ist."
Diese Nachricht wurde am 17.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
