
Die Ausreise der Männer sei oftmals mit Touristenvisa über Istanbul oder Abu Dhabi erfolgt, sagte ein Abgeordneter im kenianischen Parlament, der sich auf Angaben des Geheimdienstes bezog. Viele seien zu einem Kampfeinsatz gezwungen worden. Im Dezember hatten die Behörden die Zahl der Kenianer, die für Russland kämpfen, noch auf 200 geschätzt.
Recherchen mehrerer Medien zufolge wurden die Männer von einem Personaldienstleister in Nairobi angeworben und reisten in der Annahme nach Russland, etwa als Verkäufer zu arbeiten.
Der kenianische Außenminister Mudavadi will im März nach Moskau reisen, um das Thema zu besprechen.
Diese Nachricht wurde am 19.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
