
Es tue ihm leid, dass er sich nicht im Namen der Gemeinde entschuldigt habe, sagte Féraud der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Er verwies auf eine für alle emotional sehr schwierige Situation. Féraud hatte fünf Tage nach der Tragödie bei einer Pressekonferenz ohne sichtbare größere Emotionen über fehlende Brandschutzkontrollen referiert und gesagt, die Gemeinde sei als Geschädigte am meisten betroffen. Das hatte Angehörige der Opfer empört.
Bei dem Brand während einer Silvesterparty in einer Bar waren mindestens 40 überwiegend junge Menschen ums Leben gekommen. 116 Personen wurden verletzt, die meisten von ihnen schwer. Die Staatsanwaltschaft ermittelt unter anderem wegen fahrlässiger Tötung gegen ein Ehepaar, das die Bar betrieb. Es gibt aber auch Vorwürfe gegen die Gemeinde wegen einer unzureichenden Durchsetzung von Brandschutzvorschriften.
Diese Nachricht wurde am 27.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
