
Besonders im Blick seien Exponate aus afrikanischen Staaten südlich der Sahara, so Roth. Große Teile dieses Kulturerbes befänden sich heute in europäischen Häusern, also außerhalb der jeweiligen Herkunftsländer. Die Grünen-Politikerin erklärte, mit dem deutsch-französischen Fonds werde "eine neue Phase bei der Aufarbeitung dieses historischen Unrechts" eingeläutet. Damit werde der Weg geebnet zu gleichberechtigten Kulturbeziehungen zwischen den Kontinenten.
Beide Partner sollen in den Fonds jeweils bis zu 360.000 Euro einzahlen. Vorgesehen ist auch ein wissenschaftlicher Beirat mit Vertretern aus Deutschland, Frankreich und afrikanischen Staaten.
Diese Nachricht wurde am 10.10.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
