
Das Projekt war gestern nach sechs Jahren mit einer Vollversammlung in Stuttgart zuende gegangen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bätzing, sagte, der Synodale Weg habe zur Erneuerung der Kirche beigetragen. Die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Stetter-Karp, betonte, die Kirche handele nun mit mehr Fokus auf Menschenrechte und Teilhabe. Der Betroffenenrat beklagte hingegen weiterhin Defizite bei der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt. Auch die mangelnde Bereitschaft des Vatikans an einer Zusammenarbeit mit dem Synodalen Weg wurde kritisiert.
Ab November wollen Bischöfe und Laien in einem neuen nationalen Beratungs- und Beschlussgremium, der Synodalkonferenz, ihren Reformdialog verstetigen.
Diese Nachricht wurde am 01.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
