
Dieses Ergebnis geht deutlich über vorherige Schätzungen hinaus, denen zufolge der erbliche Anteil eher bei 20 bis 25 Prozent liegt. Für die aktuelle Studie wertete das Team zahlreiche Daten aus und kam mit mathematischen Modellierungen zu dem Ergebnis, dass der genetische Beitrag zur menschlichen Lebensspanne rund 55 Prozent beträgt. Das Forscherteam argumentiert, vorherige Studien hätten externe Todesursachen wie ansteckende Krankheiten oder Unfälle nicht richtig berücksichtigt. Weiterhin habe der Mensch es aber zum großen Teil selbst in der Hand, wie lange er lebe, etwa über eine gesunde Lebensweise .
Diese Nachricht wurde am 30.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
