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Terrorismus
Generalbundesanwalt: Gefahr islamistischer Anschläge nicht gebannt

Deutschland ist nach Einschätzung der Bundesanwaltschaft nach wie vor im Visier islamistischer Terror-Organisationen.

30.03.2023
    Generalbundesanwalt Peter Frank gibt eine Erklärung ab.
    Generalbundesanwalt Peter Frank (Uli Deck / dpa / Uli Deck)
    Generalbundesanwalt Frank sagte vor Journalisten, erst kürzlich habe man Anklage gegen zwei mutmaßliche Islamisten erhoben, denen Anschlagspläne im Namen des IS vorgeworfen würden. Sie hätten Kontakt zum IS-Ableger "Provinz Khorasan" gehabt, der insbesondere in Afghanistan aktiv sei. Die Gefahr von Anschlägen sei also keineswegs gebannt. Dafür spreche auch die Zahl der islamistischen Gefährder, die bundesweit noch immer über 500 liege. Zwar gelte der IS in Syrien und im Irak weitgehend als militärisch besiegt, zerschlagen sei die Organisation jedoch noch längst nicht, betonte Frank.
    Diese Nachricht wurde am 23.03.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.