Schweiz
Genf: Iran und USA setzen Atomgespräche fort - auch Moskau und Kiew verhandeln

Genf ist heute Schauplatz zweier international beobachteter Verhandlungen.

    Die Fahne der USA neben der Fahne des Iran
    US-Präsident Trump hat der iranischen Regierung mit „Konsequenzen“ im Falle einer ausbleibenden Einigung bei indirekten Atomgesprächen in Genf gedroht. (imago images / Christian Ohde)
    Zum einen setzen der Iran und die USA ihre indirekten Gespräche über das Atomprogramm Teherans fort. Delegationen beider Länder kommen unter Vermittlung des Golfstaats Oman in seiner Botschaft zusammen. Vertreten sind der iranische Außenminister Araghtschi und der US-Sondergesandte Witkoff. Die Beratungen werden von Spannungen überschattet. Die Vereinigten Staaten haben einen zweiten Flugzeugträger in den Persischen Golf entsandt.
    Außerdem stehen neue Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew über ein Ende des russischen Angriffskriegs in der Ukraine an. Die Gespräche finden unter Vermittlung der USA statt. Zwei vorherige Runden in Abu Dhabi hatten kein Ergebnis gebracht.
    Diese Nachricht wurde am 17.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.