
Der 73-Jährige darf zudem lebenslang keine öffentlichen Ämter mehr ausüben. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Moreno in seiner Zeit als Vizepräsident Geld von einem chinesischen Baukonzern angenommen hatte. Das Unternehmen erhielt den Zuschlag zum Bau eines Wasserkraftwerks in Ecuador. Neben Moreno wurden 19 weitere Angeklagte verurteilt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft zahlte der chinesische Konzern rund 76 Millionen US-Dollar an Bestechungsgeldern.
Das Kraftwerk im Amazonasgebiet gilt als eines der größten Infrastrukturprojekte Ecuadors. Es deckt rund 30 Prozent des Strombedarfs in Ecuador.
Diese Nachricht wurde am 29.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
