
Der Gründer der inzwischen geschlossenen Zeitung "Apple Daily" war bereits im Dezember wegen "Verschwörung zur Zusammenarbeit mit ausländischen Kräften" und einer "Veröffentlichung aufrührerischer Publikationen" schuldig gesprochen worden. Der Prozess gegen den 78-Jährigen gilt als der bisher prominenteste Fall unter dem Hongkonger Sicherheitsgesetz. Lai hat die Vorwürfe gegen ihn stets zurückgewiesen. Kritiker betrachten den Fall als politisch motiviert und weiteres Zeichen für den Abbau von Pressefreiheit sowie politischen Freiheitsrechten in der Sonderverwaltungszone durch die Führung in Peking.
Dem Urteil war ein fast fünfjähriges Verfahren vorausgegangen, das mit Lais erster Festnahme im August 2020 begonnen hatte.
Diese Nachricht wurde am 09.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
