Südkorea
Gericht verurteilt Nordkorea zu Schadenersatz - Urteil hat vor allem symbolische Bedeutung

Ein Gericht in Südkorea hat das nordkoreanische Regime zu einer Zahlung von umgerechnet mehr als 28 Millionen Euro Entschädigung verurteilt.

    Grenzgebiet zwischen Nord- und Südkorea
    Das Grenzgebiet zwischen Nord- und Südkorea (imago images / UPI Photo)
    Der Schadenersatz-Prozess ist nach Angaben der Nachrichtenagentur Yonhap der erste überhaupt, den die südkoreanische Regierung gegen das Nachbarland führt. Das Urteil hat vor allem symbolische Bedeutung, weil Südkorea den Berichten zufolge keinerlei Möglichkeit hat, den Norden zu einer Zahlung zu zwingen.
    In der Sache geht es um die Zerstörung eines gemeinsamen Verbindungsbüros beider Länder durch Nordkorea im Jahr 2020. Das dortige Regime hatte das Gebäude in der nordkoreanischen Grenzstadt Kaesong sprengen lassen und den Schritt mit Provokationen des Südens begründet.
    Diese Nachricht wurde am 16.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.