
Die Bundesvorsitzende der Linkspartei, Schwerdtner, rief Bundeswirtschaftsministerin Reiche auf, zu handeln. Sie forderte, verstaatlichte Gaslieferanten zur Befüllung zu nutzen und hohe Gewinne der Konzerne stärker zu besteuern. Die Vorsitzende des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Pop, warnte vor steigenden Preisen. Falls der Gasvertrag keine Preisbindung über den Winter vorsehe, könne sich für Privathaushalte ein Wechsel lohnen. Das Bundeswirtschaftsministerium hatte gestern erklärt, die Branche sei in der Pflicht. Die Wintervorsorge sei Aufgabe der Händler. Auch die EU-Kommission teilte mit, es gebe keine unmittelbare Sorge um die Gasversorgung der EU.
Die deutschen Gasspeicher sind derzeit rund zur Hälfte gefüllt, das ist gut ein Viertel weniger als vor einem Jahr. Bis zum 1. November müssen sie nach gesetzlichen Vorgaben zu jeweils 80 Prozent gefüllt sein.
Diese Nachricht wurde am 20.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
