
Der omanische Außenminister al-Busaidi teilte auf der Plattform X mit, das Treffen in Salalah sei, so wörtlich, "im Interesse des Konsenses" verlegt worden. Einen neuen Zeitpunkt nannte er nicht. Berichten zufolge war ursprünglich geplant, dass der Iran und der Oman eine Vereinbarung im festgefahrenen Konflikt über die Straße von Hormus vorstellen. Nach Angaben Teherans wurden der Irak und andere Golfstaaten zu den Beratungen erwartet. Der Inselstaat Bahrain, der im Krieg iranischen Raketenangriffen ausgesetzt war, hatte vorab mitgeteilt, das Treffen zu boykottieren.
Die Straße von Hormus ist im Iran-Krieg zum zentralen Streitpunkt zwischen Teheran und den USA geworden. Seit Beginn des Krieges ist die Meerenge weitgehend blockiert. Der Iran will Gebühren für das Passieren erheben, was Washington und die Länder der Region jedoch ablehnen.
Diese Nachricht wurde am 14.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
