
Eine erste Gesprächsrunde hatte Mitte Januar stattgefunden. Konkrete Ergebnisse gab es nicht. Ein ursprünglich für vergangenen Sonntag geplanter Termin wurde verschoben. Die aktuellen Verhandlungen sollen bis Donnerstag dauern. Überschattet wird das geplante Treffen von neuen russischen Angriffen. So wurden dabei etwa in der Region Dnipropetrowsk zwei Menschen getötet.
Selenskyj: Russland verstößt gegen Teilwaffenruhe
Der ukrainische Präsident Selenskyj warf Moskau vor, gegen eine von den USA vermittelte Teilwaffenruhe verstoßen zu haben. Er verlangte eine Reaktion aus Washington. Russland hatte entgegen einer Abmachung die ukrainische Energie-Infrastruktur massiv angegriffen. Hunderttausende Familien sind nach Angaben der Behörden bei Temperaturen um minus 20 Grad ohne Strom und Heizung.
Selenskyj sagte bei einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Rutte in Kiew, Moskau nutze die kältesten Tage des Winters, um die Menschen in der Ukraine zu terrorisieren. Auch Rutte betonte, die jüngsten Angriffe zeugten nicht vom Friedenswillen Russlands.
Der CDU-Außenpolitiker Beyer warnte vor allem Russland vor einem Scheitern der Gespräche. Der Bundestagsabgeordnete sagte im Deutschlandfunk, sollte es nicht substanziell vorangehen, werde US-Präsident Trump viel stärkere wirtschaftliche Sanktionen auf den Weg bringen, die den Kreml treffen würden.
Diese Nachricht wurde am 04.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
