
Wie der Deutsche Bauernverband mitteilte, wird die eingefahrene Menge auf 41,9 Millionen Tonnen geschätzt. Prägend seien das zu trockene Frühjahr und die Hitzewelle in der zweiten Junihälfte während der Kornfüllungsphase gewesen. Sie hätten vielerorts zu Notreife geführt. Beim Winterweizen ging der Ertrag pro Hektar um neun Prozent zurück. Beim Winterraps waren es 20 Prozent. Auch bei Kartoffeln und Zuckerrüben zeichne sich ein unterdurchschnittliches Ergebnis ab, so der Bauernverband. Angesichts der angespannten Lage vieler Höfe forderte der Verband sofortige Finanzhilfen. Bundeslandwirtschaftsminister Rainer sagte schnelle und passgenaue Unterstützung zu. Die Regierung habe die Folgen der Dürre genau im Blick, betonte der CSU-Politiker. Er erwartet nach eigenen Worten zunächst keine Teuerung von Lebensmitteln wie Brot und Fleisch.
Diese Nachricht wurde am 18.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
