
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat Lehrkräfte bundesweit zum Streik aufgerufen. Kundgebungen sind unter anderem in Berlin, Hamburg, Köln und Leipzig geplant. Weil in den östlichen Bundesländern viele Lehrkräfte angestellt sind, dürften die Auswirkungen hier größer sein. Angestellten ist eine Streikteilnahme erlaubt, Beamten jedoch nicht.
Hintergrund der Warnstreiks ist der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder. Die Gewerkschaften fordern sieben Prozent mehr Lohn, monatlich jedoch mindestens 300 Euro. Die Arbeitgeber lehnen das als unbezahlbar ab. In knapp zwei Wochen findet die dritte Verhandlungsrunde statt.
Diese Nachricht wurde am 29.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
