Tarifkonflikt
GEW ruft Lehrkräfte zum Streik auf - Unterrichtsausfälle vor allem im Osten

Vor allem im Osten Deutschlands kann es heute wegen Warnstreiks an Schulen zu Unterrichtsausfällen kommen.

    Hinter einem Banner der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft laufen mehrere Personen, die an einem Streik teilnehmen. Auf dem Banner steht "Profis brauchen mehr".
    Bereits am 21. Januar hatten Lehrkräfte in NRW gestreikt. (picture alliance / SvenSimon / Malte Ossowski)
    Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat Lehrkräfte bundesweit zum Streik aufgerufen. Kundgebungen sind unter anderem in Berlin, Hamburg, Köln und Leipzig geplant. Weil in den östlichen Bundesländern viele Lehrkräfte als Angestellte arbeiten, dürften die Auswirkungen hier größer sein. Angestellten ist eine Streikteilnahme erlaubt, verbeamteten Lehrerinnen und Lehrern jedoch nicht.
    Hintergrund der Warnstreiks ist der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder. Die Gewerkschaften fordern sieben Prozent mehr Lohn, monatlich jedoch mindestens 300 Euro. Die Arbeitgeber lehnen das als unbezahlbar ab. In knapp zwei Wochen findet die dritte Verhandlungsrunde statt.
    Diese Nachricht wurde am 29.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.