Bildung
Gewalt, Mobbing und Diskriminierung an Schulen: GEW sieht dringenden Handlungsbedarf - Berlin legt erste umfassende Studie vor

Als Reaktion auf Mobbing und Gewalt an Schulen sieht die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft dringenden Handlungsbedarf.

    Anja Bensinger-Stolze, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
    Anja Bensinger-Stolze, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). (Archivbild) (picture alliance / dpa / Georg Wendt)
    Die Zahl der Gewaltdelikte in Deutschland steige seit Jahren, sagte GEW-Vorstandsmitglied Bensinger-Stolze der Deutschen Presse-Agentur. Dieser allgemeine gesellschaftliche Trend spiegele sich in den Schulen wider, betonte sie. Der dramatische Lehrkräftemangel und die viel zu geringe Zahl an Schulsozialarbeiterstellen führten dazu, dass präventive Arbeit vor Ort oft nur stark eingeschränkt zu leisten sei. - Die Berliner Senatsverwaltung will am Vormittag die Ergebnisse einer Studie zu Gewalt, Mobbing und Diskriminierungen an Schulen präsentieren. Als erstes Bundesland lege man damit eine umfassende wissenschaftliche Untersuchung zu dem Themenfeld vor, hieß es.
    Diese Nachricht wurde am 22.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.