Nach dem tödlichen Angriff im Zug
Gewerkschaft der Polizei dringt auf mehr Personal

Nach dem Tod eines Zugbegleiters durch einen Angriff hat die Gewerkschaft der Polizei eine fehlende Aufstockung der Bundespolizei im Bahnbereich kritisiert.

    Zu sehen ist eine Körperkamera auf der Sicherheitsweste eines Mitarbeiters von DB Sicherheit. Künftig können Zugbegleiter ebensolche Kameras tragen.
    Bei den Mitarbeitern der DB Sicherheit sind sie schon Standard: Körperkameras im Dienst. (Archivbild) (Henning Kaiser / dpa / Henning Kaiser)
    Seit Monaten warte man hier auf Verstärkung, sagte der GdP-Bundesvorsitzende Kopelke den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Bundespolizei sei in Grenzkontrollen und anderen Aufgaben stark gebunden, die Landespolizeibehörden könnten ebenfalls kaum unterstützen. Am Montag Abend war ein Zugbegleiter bei einer Fahrkartenkontrolle in einem Regionalexpress in Rheinland-Pfalz von einem 26-jährigen Reisenden attackiert worden. Er erlag seinen schweren Verletzungen. Der Tatverdächtige sitzt in Untersuchungshaft. Bundesinnenminister Dobrindt forderte, die Mindeststrafe für solche Angriffe müsse deutlich erhöht werden.
    Diese Nachricht wurde am 05.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.