
Zu den strengeren Regelungen gehören laut GIZ seit 2023 jährliche Kontrollen von Projekten in etwa 30 Gebieten, die als Risiko- oder Hochrisikoländer eingestuft wurden. Zudem wechseln die für Finanzen zuständigen Mitarbeiter in diesen Ländern häufiger, Abrechnungsprozesse wurden digitalisiert.
Auslöser für die Verschärfung der Regeln seien Betrugsfälle bei Entwicklungsprojekten im Jemen gewesen, sagte GIZ-Vorstandssprecher Schäfer-Gümbel. Dort soll, etwa durch fingierte Abrechnungen, ein Schaden im zweistelligen Millionenbereich entstanden sein. Als Konsequenz daraus soll die Entwicklungsarbeit im Jemen beendet werden.
Diese Nachricht wurde am 24.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
