
In den beiden Jahen davor hatte es nur ein Plus von 4,6 und 4,2 Prozent ggeben. Getragen wurde die Entwicklung von starken Finanzmärkten und anziehenden Sachwerten. Das Wachstum fiel regional jedoch sehr unterschiedlich aus: Während die Vermögen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) sogar um 17,5 Prozent zulegten, verzeichnete der asiatisch-pazifische Raum ein Plus von 5,9 Prozent. Dazwischen lag Amerika. Dies sei zum Teil auf die Abwertung des Dollars zurückzuführen, die die Vermögenszuwächse außerhalb der USA rechnerisch verstärkt habe.
Die Schweiz belegte mit durchschnittlich 910.382 Dollar pro Erwachsenem erneut den Spitzenplatz, gefolgt von den USA und Luxemburg. In Deutschland lag das Durchschnittsvermögen bei 346.613 Dollar.
Die Zahl der Dollar-Millionäre stieg weltweit um 1,5 Prozent oder fast eine Million Personen. Fast die Hälfte dieses Zuwachses entfiel auf die USA. Deutschland gehört neben China, Japan, Großbritannien und Frankreich zu den Ländern mit jeweils mehr als zwei Millionen Millionären. Die UBS wies zudem darauf hin, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich weiter öffnet.
Diese Nachricht wurde am 30.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
