Nach Aus in Russland
Goethe-Institute prüfen digitale Angebote

Nach der angekündigten Schließung aller Goethe-Institute in Russland sucht das deutsche Kulturinstitut nach Wegen, den Austausch mit Menschen im Land aufrechtzuerhalten.

    Gitte Zschoch trägt einen knallroten Zweiteiler und steht vor einer dunkelgrünen Wand.
    Gitte Zschoch ist Generalsekretärin des Goethe-Instituts. (Dirk Bruniecki)
    Generalsekretärin Zschoch teilte mit, das Interesse an deutscher Sprache, Kultur und internationalem Austausch bleibe bestehen. Als Möglichkeit sieht sie etwa digitale Angebote. Dazu stimme sich das Goethe-Institut mit dem Auswärtigen Amt ab.
    Alle Niederlassungen in Russland werden geschlossen, die Mitarbeiter müssen das Land bis spätestens 13. September verlassen. Betroffen sind die Goethe-Institute in Moskau, Sankt Petersburg und Nowosibirsk.
    Das ist die Reaktion Moskaus auf deutsche Sanktionen nach dem versuchten Anschlag mit einer Sprengstoffdrohne auf den Flughafen Leipzig/Halle. Russland bestreitet, etwas damit zu tun zu haben.
    Diese Nachricht wurde am 08.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.