
Das Grab gehöre zur Baalberger Kultur, einem vor allem in Mitteldeutschland verbreiteten Kulturkreis der Jungsteinzeit. Für diesen seien bestimmte Gefäßformen, aber auch monumentale Grabanlagen typisch. Im Inneren des Trapezes befanden sich demnach sieben kreisrunde Gruben. In der westlichen Grube sei eine Bestattung in seitlicher Hockerposition entdeckt worden. Nur in zwei kleineren seien die Ausgräber auf Keramikscherben gestoßen, sonst gebe es keine Funde.
Schon bald besuchbar
Weiter hieß es, die Forschung sei sich einig, dass diese monumentalen Grabmale für Personen mit besonderer Stellung innerhalb der Gemeinschaft errichtet wurden. Die Ausgrabungen selbst seien vor der Verlegung einer Fernwärme- und Wasserstoffleitung von Leuna nach Kulkwitz nötig gewesen. Schon zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag könnten die an die zukünftige Trasse anschließenden Untersuchungsflächen besucht werden.
Diese Nachricht wurde am 09.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
