
Dies entspreche knapp einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts, teilte die Umweltschutzorganisation in Hamburg mit. Die Schäden kämen durch Ernteausfälle, Waldbrände und Gesundheitskosten zusammen. Der größte Anteil entfällt laut Greenpeace auf die Arbeitswelt. Bei geschätzt 25 Hitzetagen summierten sich hitzebedingte Produktivitätsverluste und Ausfälle auf 10,8 Milliarden Euro.
Greenpeace forderte die Bundesregierung zum Handeln auf. Die Zahlen seien unmissverständlich. Ein Weiter-So könne man sich schlicht nicht mehr leisten, erklärte der Greenpeace-Finanzexperte Mauricio Vargas. Die Bundesregierung müsse auf der anstehenden Kabinettsklausur mit dem gebotenen Ernst auf die Klimakrise reagieren.
Diese Nachricht wurde am 24.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
