
Die "Opening Night" mit tausenden Teilnehmern wird von dem kanadischen Videospieljournalisten Geoff Keighley moderiert und live im Internet übertragen. Bei der Veranstaltung werden unter anderem neue Spiele vorgestellt. Ab Mittwoch öffnen dann die Kölner Messehallen, zunächst für Fachbesucher. Auch Vizekanzler Klingbeil, Forschungsministerin Bär, NRW-Ministerpräsident Wüst und EU-Digitalkommissarin Virkkunen werden erwartet.
Ab Donnerstag wird die Gamescom dann für alle geöffnet. Es ist die größte Computer- und Videospielmesse der Welt. Laut Veranstaltern präsentieren sich mehr als 1.600 Unternehmen auf den Ausstellungsflächen; so viele wie noch nie.
Wirtschaftliche Bedeutung
Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft hob die Bedeutung der Branche für Deutschland hervor. Fakt sei, dass sich hinter der Nutzung von digitalen Spielen auf PCs, Konsolen, Smartphones oder Tablets eine Milliarden-Industrie verberge, betonte Vbw-Hauptgeschäftsführer Brossardt. Vergangenes Jahr habe der Gaming-Markt bundesweit 9,4 Milliarden Euro umgesetzt. Deutschland sei damit der umsatzstärkste in Europa. In Bayern habe sich seit 2018 die Anzahl der Games-Unternehmen dank Förderstrategien verdoppelt.
Brossardt sprach von einem enormen Potenzial für die Wirtschaft. Die Branche müsse noch stärker unterstützt werden. Nur so könne man sich weltweit etablieren und damit Arbeitsplätze und Wohlstand in einem zentralen Zukunftsmarkt schaffen.
Diese Nachricht wurde am 25.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
