
Arbeitgeberpräsident Dulger forderte politische Konsequenzen aus den Ergebnissen. Bildung müsse vom Ergebnis her gedacht werden, erklärte er. Jedes Kind müsse die Schule mit dem Rüstzeug für Ausbildung, Studium und Beruf verlassen. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks betonte, es bestätige sich, was Ausbildungsbetriebe seit Jahren erlebten: Zu viele junge Menschen verließen die Schule ohne Grundkompetenzen. Das Münchner Ifo-Institut verlangte, der Vermittlung von Basiskompetenzen höchste Priorität einzuräumen.
Bundesbildungsministerin Prien sprach von einem besorgniserregenden Befund. Das Aufstiegsversprechen funktioniere im Moment nicht. Man schaffe es weder im unteren noch im oberen Leistungssegment, dem Potenzial der Schüler gerecht zu werden. Die Präsidentin der Bildungsministerkonferenz, Stolz, führte aus, die Grundlagen für eine Trendumkehr seien bereits gelegt. Die Bundesländer hätten wichtige Maßnahmen auf den Weg gebracht. Sie nannten die Stärkung der Basiskompetenzen, frühere und gezieltere Förderung sowie die datengestützte Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität.
Diese Nachricht wurde am 08.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
