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Grüne: Dobrindt lässt Leitung wichtiger Bundesbehörden monatelang unbesetzt

Die Grünen haben Bundesinnenminister Dobrindt vorgeworfen, die Führungsposten von zwei wichtigen Bundesbehörden seit vielen Wochen unbesetzt zu lassen.

    Alexander Dobrindt (CSU), Bundesinnenminister, spricht im Bundesministerium des Innern.
    Bundesinnenminister Dobrindt in der Kritik (picture alliance/dpa/Sebastian Gollnow)
    Der CSU-Politiker habe die Präsidenten der Bundeszentrale für politische Bildung sowie des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in den Ruhestand geschickt, ohne Nachfolger zu benennen, kritisierte der innenpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Emmerich. Es sei politischer Leichtsinn, dass die Koalition in unsicheren Zeiten ausgerechnet jene Behörden ohne Führung lasse, die Bevölkerungsschutz und demokratische Resilienz stärken sollten, warnte Emmerich gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
    Zumindest der neue Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung soll nach Informationen des Redaktionsnetzwerks Deutschland mittlerweile feststehen. Auf den bisherigen Behördenleiter Krüger folgt demnach der frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Rix. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.
    Diese Nachricht wurde am 21.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.