
Die fluchtpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Bünger, warnte vor möglichen Folgekosten durch die Einsparungen. Als Beispiel nannte sie weitere Zahlungen von Sozialleistungen aufgrund einer verzögerten Arbeitsaufnahme. Der Grünen-Innenpolitiker Eckert forderte einen schnellen Zugang zum Erwerb von Sprachkursen. Auch regierungsintern wurde Kritik laut. Bei dieser Entscheidung könne es nicht bleiben, erklärte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Pawlik, von der SPD.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hatte den Trägern von Integrationskursen gestern mitgeteilt, dass keine neuen Teilnehmer mehr zugelassen werden, für die der Kurs nicht verpflichtend ist. Das betrifft Asylbewerber im Verfahren, Geduldete, Migranten aus der EU sowie Flüchtlinge aus der Ukraine. Begründet wird die Beschränkung mit den Kosten für die Kurse.
Diese Nachricht wurde am 10.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
