Regierungsbildung in Berlin
Grüne und SPD stimmen über Koalitionsverhandlungen ab - Kritik von 20 SPD-Abgeordneten

In Berlin entscheiden Grüne und SPD heute über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Linken.

    Steffen Krach (SPD), Elif Eralp, Fraktionsvorsitzende (Die Linke) und Werner Graf (Bündnis 90/Die Grünen) kommen zu einer Pressekonferenz im Haus der Statistik in Berlin.
    Bei Sondierungsgesprächen haben sich die Verhandler von SPD, Linke und Grüne geeinigt. (Fabian Sommer / dpa / Fabian Sommer)
    Die Grünen berufen dazu einen kleinen Parteitag ein, die SPD entscheidet in einer digitalen Sitzung ihres Landesvorstands. Die Linke trifft ihre Entscheidung Ende Oktober. Die drei Parteien hatten sich bei den Sondierungen unter anderem auf eine Vergesellschaftung großer Immobilienkonzerne, ein Neubauprogramm für 100.000 Wohnungen und eine Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs geeinigt.
    20 Bundestagsabgeordnete der SPD warnten vor einer Koalition mit der Linken in Berlin. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Dröge, verteidigte die Gespräche ihrer Partei mit der Linken. Man habe im Sondierungspapier die Bekämpfung von Antisemitismus und organisierter Kriminalität festgehalten, sagte Dröge im Deutschlandfunk. Klar sei nun jedoch auch, dass die Berliner Linke entschieden danach handeln müsse.
    Diese Nachricht wurde am 19.10.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.