
Von Notz sagte im Deutschlandfunk, die Vorwürfe gegen Russland stützten sich nicht nur auf Geheimdienstinformationen, sondern auch auf Ergebnisse rechtsstaatlicher Ermittlungen. Er verwies darauf, dass Russland bereits seit längerem für ähnliche Vorfälle in anderen europäischen Ländern verantwortlich gemacht werde.
Die AfD äußerte dagegen Zweifel an der Darstellung der Bundesregierung. Ihr Fraktionsvize Frohnmaier sagte ebenfalls im Deutschlandfunk, die Regierung habe bislang keine ausreichenden Beweise vorgelegt. Er forderte mehr Transparenz und warnte vor vorschnellen Schuldzuweisungen.
Die Bundesregierung sieht es als erwiesen an, dass Russland hinter der Tat steckt und will als Reaktion unter anderem das letzte russische Generalkonsulat in Deutschland schließen. Russlands Präsident Putin kritisierte die angekündigten Maßnahmen und forderte Belege für die Anschuldigungen.
Diese Nachricht wurde am 02.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
