Nach PISA-Studie
Grünen für Abschaffung von Kooperationsverbot von Bund und Ländern in Bildungspolitik

Angesichts des schlechten Abschneidens deutscher Schüler bei der jüngsten PISA-Studie hat die Grünen-Vorsitzende Brantner mehr Einfluss des Bundes auf die Bildungspolitik der Länder gefordert.

    Franziska Brantner, die Vorsitzende der Grünen, steht im Bundestag am Redepult und spricht.
    Die Grünen-Co-Vorsitzende Franziska Brantner (picture alliance / dts-Agentur / dts Nachrichtenagentur GmbH)
    Es sei nicht mehr angemessen, dass Bund und Länder kaum zusammenarbeiten dürften, in einer Zeit, in der Bildung ein Bollwerk gegen Rechtsextremismus sein sollte, sagte Brantner der "Rheinischen Post". Das Kooperationsverbot müsse aufgehoben werden, damit es dem Bund auch möglich sei, Investitionen in Schulen stärker mitzufinanzieren. Bislang ist Schulbildung in Deutschland Ländersache, der Bund kann nur begrenzt unterstützen.
    Bei der jüngsten PISA-Studie hatten deutsche Schüler in Mathematik und Lesekompetenz schlechter abgeschnitten als je zuvor.
    Diese Nachricht wurde am 11.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.