
In ihrer Pauschalität passe sie nicht mehr in die Zeit, sagte er im Deutschlandfunk. Die rentenpolitische Sprecherin der Linken, Vollath, verteidigte dagegen die abschlagsfreie Frühverrentung.Es müsse weiterhin möglich sein, nach 45 Beitragsjahren mit der Arbeit aufzuhören. Es sei eine Frage der Anerkennung von Lebensleistungen. Der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Kampeter,sieht durch das Ende die Möglichkeit, dem Fachkräftemangel vorzubeugen. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass es nicht die Mühseligen und Beladenen gewesen seien, die die Rente mit 63 in Anspruch genommen hätten. Vielmehr seien den Betrieben viele Leistungsträger verloren gegangen.
Kritik äußerte Kampeter an dem Vorhaben, einen Teil der gesetzlichen Rente durch Kapitaldeckung zu erwirtschaften. Sollten sich die Arbeitgeber daran beteiligen müssen, müssten sie an anderer Stelle entlastet werden. Der Finanz- und Verbraucherschutzexperte Hartmut Walz indes bewertete die Kapitalrente dagegen als uneingeschränkt zu begrüßen. Ähnlich äußerten sich andere Ökonomen.
Diese Nachricht wurde am 24.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
