
Betroffen seien Unternehmensangaben zufolge alle rund 650 Mitarbeiter. GlaxoSmithKline stellt in Dresden Impfstoffe gegen Grippe und Hepatitis. Der Konzern begründet die Schließung mit der weltweit rückläufigen Nachfrage sowie bestehenden Überkapazitäten. Die Produktion von Grippeimpfstoffen solle künftig in Kanada gebündelt werden. Die Gewerkschaft IGBCE kritisierte die Schließung und kündigte entschiedenen Widerstand an. Mit der Schließung drohe neben dem Verlust von Arbeitsplätzen auch der Wegfall wichtiger pharmazeutischer Produktionskompetenz. Der Europaabgeordnete Schenk, CDU, bezeichnete die Pläne des Konzerns als schweren Schlag für Dresden. Politiker aller Regierungsebenen müssten nun gemeinsam mit dem Pharmaunternehmen prüfen, ob und welche Perspektive es für den Standort gebe.
Diese Nachricht wurde am 10.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
