Freitag, 23. Februar 2024

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Berlin
Gut 13.000 Teilnehmer bei Kundgebung "Aufstand für den Frieden"

Rund 13.000 Menschen haben in Berlin an einer Demonstration für den Stopp von Waffenlieferungen an die Ukraine und für Verhandlungen über ein Kriegs-Ende teilgenommen.

26.02.2023
    Die Politikerin Sahra Wagenknecht (Die Linke) auf der Bühne.
    Sahra Wagenknecht (Die Linke), spricht bei der Kundgebung "Aufstand für den Frieden" in Berlin auf der Bühne. (Monika Skolimowska / dpa / Monika Skolimowska)
    Die Polizei sprach von einem größtenteils friedlichen Verlauf. Zu der Kundgebung am Brandenburger Tor hatten die Linken-Politikerin Wagenknecht und die Publizistin Schwarzer aufgerufen. Wagenknecht warf der Bundesregierung - wörtlich - "kriegsbesoffenheit" vor. Schwarzer warnte in ihre Rede, man könne die große Atommacht Russland nicht besiegen.
    An der Kundgebung nahmen auch Vertreter und Anhänger des nationalistischen und rechtsextremen Spektrums teil. Der Herausgeber des als rechtsextremistisch eingestuften Compact-Magazins, Elsässer, lieferte sich eine lautstarke Auseinandersetzung mit einer Gruppe linker Gegendemonstranten. Die Berliner Polizei, die die beiden Gruppen trennte, teilte hingegen mit, sie habe "keine Kenntnis von rechtsextremen Teilnehmern".
    Diese Nachricht wurde am 26.02.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.