Panama
Hafenverträge von Hongkonger Konzern annulliert

Panamas Verfassungsgericht hat die Verträge eines Hongkonger Konzerns für den Betrieb zweier Häfen am Panamakanal annulliert.

    Panamakanal mit Schleusen zur Verbindung von Atlantik und Pazifik für die weltweite Handelsschifffahrt.
    Der Panamakanal mit Schleusen zur Verbindung von Atlantik und Pazifik (picture alliance / imageBROKER / elov)
    Die Verträge für die Anlagen in Balboa und Cristóbal seien verfassungswidrig, teilte die Behörde mit. Betreiber ist eine zum Konzern CK Hutchison gehörende Tochterfirma. Ein Sprecher des Außenministeriums in Peking sagte, man werde alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Rechte und Interessen chinesischer Firmen zu schützen. 
    Die Beteiligung des Hongkonger Unternehmens hatte im vergangenen Jahr für Streit mit den USA gesorgt. Präsident Trump behauptete damals, China kontrolliere die wichtige Seehandelsroute in Lateinamerika. Er drohte damit, den Kanal unter US-Kontrolle zu bringen.
    Der Panamakanal war Anfang des 20. Jahrhunderts von den USA erbaut worden, die Hoheit über die Kanalzone wurde Ende 1999 an Panama übertragen.
    Diese Nachricht wurde am 30.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.