Panama
Hafenverträge von Hongkonger Konzern annulliert

Im Streit um den Einfluss Chinas in Lateinamerika hat Panama die Verträge für den Betrieb zweier Häfen am Panamakanal annulliert.

    Panamakanal mit Schleusen zur Verbindung von Atlantik und Pazifik für die weltweite Handelsschifffahrt.
    Der Panamakanal mit Schleusen zur Verbindung von Atlantik und Pazifik (picture alliance / imageBROKER / elov)
    Das Verfassungsgericht von Panama erklärte die Verträge mit einer Tochterfirma des Konzerns CK Hutchison aus Hongkong für verfassungswidrig. Die Beteiligung des Unternehmens hatte im vergangenen Jahr für Streit mit den USA gesorgt. Präsident Trump behauptete damals, China kontrolliere die wichtige Seehandelsroute in Lateinamerika. Er drohte damit, den Kanal unter US-Kontrolle zu bringen.
    US-Außenminister Rubio begrüßte die Entscheidung des Gerichts. China kritisierte dagegen das Urteil. Man werde alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die legitimen Rechte und Interessen chinesischer Unternehmen entschlossen zu verteidigen, sagte ein Sprecher des Außenministeriums in Peking.
    Diese Nachricht wurde am 31.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.