
Das berichtet die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Uludağ wird unter anderem "Präsidentenbeleidigung" sowie die "Verbreitung irreführender Informationen" vorgeworfen. Er war gestern vor den Augen seiner Familie von etwa 30 Polizisten in Ankara festgenommen worden.
Die Bundesregierung forderte die umgehende Freilassung Uludağs. Ein Sprecher sagte in Berlin, Journalisten sollten ihre Arbeit frei und ohne Angst vor Repressionen ausüben können. Die Intendantin der Deutschen Welle, Massing, betonte, die Vorwürfe seien haltlos. Der Vorsitzende der oppositionellen CHP-Partei, Özel, sprach von "Schikane".
Diese Nachricht wurde am 20.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
