
Nach Angaben des zuständigen US-Staatsanwalts wurden die Angeklagten in einem Militärflugzeug von Haiti nach Florida gebracht, wo der Prozess stattfindet. Erkenntnissen der Ermittler zufolge wurde das Attentat größtenteils in dem US-Bundesstaat geplant. Das haitianische Justizministerium bestätigte die Auslieferung. Nähere Angaben zu den Personen wurden nicht gemacht. Lokale Medien berichten, es handele sich um 17 kolumbianische Söldner und einen ehemaligen haitianischen Funktionär.
Am 7. Juli 2021 sollen rund 20 Söldner in die Residenz des Präsidenten in der Nähe von Port-au-Prince eingedrungen sein und Moïse erschossen haben. In mehreren Fällen hat es bereits Schuldsprüche gegeben. Zuletzt wurden im Mai vier Männer wegen der Planung des Attentats verurteilt.
Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
